Zitat

Wer sich unbefangen beobachtet, findet, daß er fast nie zweimal der gleiche ist. - Michel Montaigne

Meine Eckdaten in tabellarischer Form 1955 ff.

Eine Art fact sheet in Sachen MN, für alle, die es genau wissen wollen!

Anfänge /schulischer Werdergang


Geburtsanzeige von Martin Näf - 7. Juli 1955! Hurra, er ist da!

  • 1955 Geburt als zweites von drei Kindern in Luzern. Einige Monate nach der Geburt wird eine starke Sehbehinderung festgestellt.

  • 1959 Übersiedlung nach Basel; Besuch des Kindergartens.

  • 1962-74 Besuch der Primarschule und des humanistischen Gymnasiums in Basel; Erblindung während des zweiten Gymnasialjahres 1967/68.

  • 1974 Erster Studienaufenthalt an der University of Oregon (Eugene, Oregon, USA).

  • 1976/77 Studium an der Universität Basel (Geschichte, Anglistik, Pädagogik und Heilpädagogik).

  • 1979 Zweiter Studienaufenthalt in den USA; Abschlussarbeit zum Problemkreis Bildung und Mündigkeit; Erwerb des Bachalor of Arts der University of Oregon, Eugene, Oregon.

  • 1979/80 Weitere Studien an der Universität Basel (Schwergewicht: politische Philosophie, Prof. A.Künzli).

  • 1981/83 Studium in Zürich; Erwerb des Lizentiats der phil.hist.Fakultät der Universität Zürich. Hauptfach Pädagogik, Nebenfächer Psychologie und Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters.

  • 1983/95 Regelmässige Weiterbildungen im Bereich Psychotherapie / Beratung / Musiktherapie ohne zusätzliche Abschlüsse.

  • 1996Dissertation im Fach Pädagogik an der Universität Bern

  • 2009 Einführung in die Internationale Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Ausbildungsprogramms von Volunteer Service Overseas, VSO


Berufstätigkeit


  • 1975 und 1977-78 Lehrer und Erzieher an der Ecole d'Humanité (Hasliberg-Goldern, Schweiz). Schwerpunkte der Arbeit u.a. Schülertheater und -kabarett; Zusammenarbeit mit Ruth C. Cohn im Rahmen der schulinternen tzi -Weiterbildung.

  • 1976/83 Diverse Teilzeitarbeiten und Vertretungen (u.a. an der Psychotherapiestation für Kinder und Jugendliche und der Tagesschule für Sehbehinderte (beide in Basel)) als Lehrer und Erzieher zur Finanzierung des Studiums und/oder im Rahmen obligatorischer Praktika.

  • 1984/85 Lehrauftrag im Fachbereich Psychologie / Pädagogik am städtischen Lehrerseminar in Luzern

  • 1984/92 Tätigkeit als Kursleiter in der Lehrerbildung (Fachbereich Psychologie / Pädagogik) und der allgemeinen Erwachsenenbildung (u.a. Gesprächsführungskurse im Rahmen des Weiterbildungsangebotes des Personalamtes Basel und der Basler LehrerInnenfortbildung); Tätigkeit als Supervisor in verschiedenen sozialen Einrichtungen; Lehrauftrag für das Fach Psychologie an der Gymnastikschule Guggenberg in Basel.

  • 1985/88 Recherchen zu dem Buch "Alternative Schulformen in der Schweiz" (1988 in erster, 1990 in zweiter Auflage im Verlag Pro Juventute, Zürich erschienen).

  • 1986/95 Gründung und Organisation bzw. Mitorganisation der jährlichen "Schweizer Alternativschultreffen" und andere bildungspolitische Aktivitäten.

  • 1989/90 Gründung der "Vereinigung Freier Schulen der Schweiz", VFSS/ASEN, im September 2004 aufgelöst. Vorstandsmitglied und verantwortlicher Redakteur der von der Vereinigung herausgegebenen Zeitschrift "endlich! ... Zeitung für ein freies Bildungswesen" bis 1993.

  • 1990/93 Mitarbeit im "Initiativkreis für Freiheit im Bildungswesen", IFB?Schweiz (im Okt.93 aufgelöst), in der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Privatschulen, ASP, dem "europäischen Forum für Freiheit im Bildungswesen", EFFE , sowie weiteren bildungspolitischen Gremien. Teilname an zahlreichen Konferenzen im In- und Ausland. Organisation von Podiumsdiskussionen und ähnlichen Veranstaltungen.

  • 1989/96 Mitarbeit beim Aufbau des Geheeb-Archivs der Ecole d'Humanité, Goldern-Hasliberg.

  • 1996 Dissertation bei Prof. Jürgen Oelkers, 1998 unter dem Titel „Paul Geheeb – seine Entwicklung bis zur Gründung der Odenwaldschule“ im deutschen Studienverlag in Weinheim veröffentlicht.

  • 1997/2003 Fortsetzung der wissenschaftlichen Bearbeitung des Nachlasses von Paul und Edith Geheeb-Cassirer im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützten Habilitationsprojektes. Als Ergebnis erscheint 2006 der zweite Band der Geheeb-Biographie unter dem Titel "Paul und Edith Geheeb-Cassirer. Gründer der Odenwaldschule und der Ecole d’Humanité – Deutsche, Internationale und Schweizerische Reformpädagogik 1910 bis 1961".

  • 1998/99 Freier Mitarbeiter am pädagogischen Institut der Universität Bern.

  • 1985 bis heute regelmässige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Sammelbänden und in der Tagespresse sowie Engagements als Referent und/oder Podiumsteilnehmer zu pädagogischen Fragen und Fragen zum Thema Behinderung / Blindheit.

  • 2000 bis heute Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Ausbildung Sehbehinderung und Gründung des Forum Ausbildung Sehbehinderung, FAS.

  • 2003 Gründung der Mailingliste Handicap.ch als behindertenpolitisches Forum.

  • 2004-2010 Mitglied des Vorstandes der schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte, heute schweizerische Bibliothek für blinde, Seh- und Lesebehinderte

  • 2006 Lancierung der Webseite Entschulung.ch

  • 2007 2008 Arbeit als Lehrer und Erziehr an der Ecole d'Humanité.

  • 2011, Januar bis April Volunteer Teacher für Psychologie und Englisch und volunteer rector der Panafrican Peace University, PPU in Uvira, demokratische Republik Kongo.

  • 2011 Mai bis September Gründung des Vereins PPU Switzerland; Werbe- und Fundraisingaktivitäten für die PPU in der Schweiz.

  • 2012 Januar Auflösung des Vereins PPU Switzerland; Gründung des Vereins DarsiLaMano zur Unterstützung sozialer und pädagogischer Projekte in ärmeren Gegenden der Welt; Mithilfe beim Wiederaufbau der Ecole de l'Unité in Butembo, RD Congo .

  • 2012 Juni bis November Vorträge in der Schweiz zum Thema "Abenteuer Welt; unterwegs mit dem weissen Stock"; Fundraisingaktivitäten zu gunsten der Projekte von DarsiLaMano.

  • 2012-13 (geplant) 4 bis 6monatiger Aufenthalt in Makalundi, Niger; evtl. Lancierung eines Bildungsprojektes für Erwachsene.



Reisen und Auslandsaufenthalte


  • 1974 Studienaufenthalt an der University of Oregon, Eugene OR; USA.

  • 1979 Zweiter Studienaufenthalt an der University of Oregon; Erwerb des Bachalor of Arts (BA).

  • 1987 Zweimonatige Reise durch die USA

  • 1990 bis 2000 Mehrere kürzere Aufenthalte in der ehemaligen DDR, Polen und Rumänien

  • 1996/97 6-monatige Reise durch die USA, u.a. Aufenthalte im Short Mountain Sanctuary, TN, und im Ojai Institute, CA.

  • 2000 Dreiwöchiger Aufenthalt in Tanzania; Besuch verschiedener ländlicher Schulen

  • 2004-2005 Sechsmonatige Reise per Bus und Zug etc. via Türkei, Iran, Pakistan nach und durch Indien; Besuch verschiedener Schulen in Pakistan und Indien.

  • <2005-2006 Vierwöchige Studienreise durch Indien, u.a. Besuch des People's Institute for Rethinking Education and Rethinking Development in Udaipur; daran anschliessend dreimonatiger USA-Aufenthalt.

  • 2010-2011 Reise per Bahn und Bus durch Marokko, Mauretanien, Mali und Burkina Faso; u.a. Kontakte mit Blindenorganisationen in Mauretanien und Burkina Faso.

  • 2012 Februar bis Mai Erneuter Aufenthalt in Mauretanien, Senegal, Gambia und im Niger; Kontakt mit diversen sozialen Projekten; 7wöchiger Aufenthalt in Makalundi, Niger.




©2006, Martin Näf, Basel. Letzte Änderung 20. Juni 2012

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