Geh ich oder geh ich nicht ...

Seltsam wie schwierig es heute ist per Schiff in die USA zu kommen. Alle diesbezüglichen Systeme und Traditionen sind ausgestorben. Ausser den grossen Luxusdampfern gibt's eigentlich nichts mehr. Auch die Redereien, die bisher noch Frachtschifftouristen mitgenommen haben, sind am Aussterben. Alles ist auf die Fliegerei konzentriert OZON-Loch hin oder her. So lange wir nur unsern Spass und unsern Kick haben! Ein Flügchen nach Tailand, um dort irgend einen Boy oder ein Girl auf meinen Schoss zu nehmen! Ein Flug in die Südsee, um dort wiedermal richtig Sonne zu tanken! Ein Flug nach Kenia, um mal richtige Natur zu sehen! Der Mensch von heute braucht das! Man muss doch mal aus dem grauen Alltag raus! Wollen sie ja auch, Herr Näf!

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Andres, Andres: ich bin in den USA gelangdet!

Ich hab's geschafft! Ich bin auf der Reise! Dem Andres habe ich den vielleicht ersten Brief von der neuen Welt geschrieben, einen langen und ... Aber lest selber!

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Short Mountain oder: Schwule Männer zu Hauf!

Hinter den sieben Bergen bei den bärtigen Männern, den schwangeren Ziegen und den legefreudigen Hühnern -, da wo das Flughörnchen und der Hirsch sich gute Nacht sagen -, da, wo die Autosim Schlamm der schlechten Wege stecken bleiben und die Luft erfüllt ist von der lebendigen Ruhe der Natur, vom Gezirpe entfernter Vögel, vom gelegentlichen Schrei eines Hahnes oder dem Bellen eines Hundes, vom Summen einer Biene, welche sich von der ungewöhnlich warmen Sonne des heutigen Tages in die Welt hinaus hat locken lassen!

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Pazifischer Ozean - San Diego!

Der Mensch will weiter. Einige Stopps hat er gemacht, aber jetzt ist er ... Wenn ihr Lust habt, dann lest, was ich damals für die Nachwelt getippt habe!

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Palmen, Kaffee und was mache ich ...

Ach Yvonne! Es ist ein Jammer! Der Held liegt wieder einmal zerschmettert in der Grotte. Und ich, ich kann nicht schlafen!

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Blätterrauschen, Ruhe, Schreiben, Klavierspielen!

Seit zwei einhalb Monaten bin ich nun unterwegs, und seit einer Woche bin ich hier in Ojai - etwa eine Autostunde nördlich von Los Angeles. Es ist Sonntag Nachmittag, und ich sitze vor meinem Hüttchen im Schatten einer - Eiche? - sagen wir Eiche. Auf dem Tisch liegt das Kassettengerät mit meiner Lektüre - einigen zeitgeschichtlichen und weltanschaulichen Aufsätzen von Hermann Hesse (1974 unter dem Titel "Mein Glaube" im Exlibrisverlag erschienen). Daneben der Termoskrug mit Kaffee, meine Blindenschriftmaschine und ein Ordner mit Papieren und Notizen. Du siehst: Ich kreiere mir hier meine vertraute "Gelehrtenumgebung". Offenbar will meine Seelle nicht nur das "Neue", das grosse Abenteuer, sondern sie will auch - immer wieder und als Ausgleich - das alt vertraute!

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Schreiben, Schreich..., schrei... oder vielleicht doch aufgeben!

Yes yes, it gives me noch! Heute habe ich einmal einen friedlichen Abend - ohne irgend ein Programm und ohne ganz k.o. zu sein! Da will ich Euch doch wenigstens ein kurzes Lebenszeichen schicken! Nur? Was soll ich erzählen? Wo anfangen?

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Wieder heim - wenigstens ein bisschen

Die Romantik der Grosstadt! Das schwule San Francisco. Seit Ende März bin ich - mit zwei Unterbrüchen - hier; ich war einmal für zwei Tage in Sewastopol (ca. 1 ½ Stunden nordöstlich von hier) und dann (bis gestern) in Portland, Oregon, bei meinem Uraltfreund Peter. Dort war ich etwas mehr als zwei Wochen. Bleiben damit also knappe vier Wochen Grosstadt ... Zuvor Südkalifornien, Ojai, Krishnamurti, Eukaliptus- und Orangenbäume und all das Zeug.

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Segeltourn und heimkehr!

Alles Rückwärts - Westküste, Ostküste, Bermodas ... Ja, es befällt mich noch immer ein bisschen Sehnsucht und Fernweh, jetzt, wo ich wiedr daheim am häuslichen Herd sitze.

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