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Meine Eckdaten in tabellarischer Form

 

1955 bis... wo fange ich an, wie gehe ich weiter, wie viele Abwege mache ich, wie viele Zusätze und philosophische Ergänzungen....

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Ein paar Zeilen über mich

Ein paar Zeilen über mich? Vielleicht darüber, wie's war, als ich 1955 geboren wurde? Vielleicht darüber wie's war, als ich als Säugling wegen erhöhten Augendrucks immer wieder in die Klinik nach Zürich musste? Vielleicht darüber ...

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Bilder sagen mehr als tausend Worte

Deshalb, und weils' auf diesen Seiten sonst so wenig Bilder gibt: hier ein kleiner fotographischer Spaziergang durch mein Leben.

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Lieber Armin, 10. Juli 1990

Es würde Dir gefallen, mit mir in Briefkontakt zu bleiben bzw. zu treten. Ja. Eine spannende Idee! Aber wie anfangen?

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Lieber Franck! Oh man! - Im August 1990

Wiedermal ein Tag des Seufzen's, ein zäher, trauriger, leerer Tag wie schon lange nicht mehr! Gestern Abend war Pina hier und hat ein wenig von Kalifornien und ihren Begegnungen und Erlebnisen erzählt. 6 Tage in San Diego einfach Sein, mit drei Männern, das habe ihr unglaublich gut getan. Nichts tun müssen, nicht ständig Action und Rummel, Zeit zum Träumen, zum einfach Dasein haben, das sei sehr schön gewesen. Und in die Wüste habe sie sich verliebt und ein Bisschen auch ins Massieren.

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Liebe Angelika, November 1990

Du hast lang nichts von mir gehört. Give me shit for it! - Mach mir Vorwürfe! - Ja, ja! Schlagt mich doch, schlagt mich, ich hab's verdient!

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Liebe liebe Suse - was raschelt im Stroh... Im Mai 1991

Hallo Du uns abhanden gekommene - dort im schwarzen Walde verschollene liebe liebe Suse! Ich liege ermattet auf meinem Bett und blättere mein Adressbuch durch, da bleibt mein irrender Finger an Deinem Namen hängen und auf steigt eine kleine Freudensonne in mir: "ja die Suse!", denk ich und "wie schön wär's doch, von ihr wiedermal was zu hören oder sie gar - darf man hoffen? - irgendwo leibhaftig zu treffen!"

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Lieber Klaus! Im Oktober 1991

Ich schicke dir euer Papierbüchlein auf den Hasliberg voraus, da ich wohl erst in ca. 4 Wochen wieder einmal bei euch sein werde. Fiorenzo hat mir vor einiger Zeit ein wenig daraus vorgelesen ...

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Angelika, 13.1.1992

Wie herrlich war's doch auf der Petersinsel,
wie frühlingshaft und warm,
und wie romantisch doch die Pferde grasten
vor uns'res Zimmer weiten Fenstern!

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Lieber Gerard! - Basel, den 3. Dezember 2008

Als Dein Brief kam hatte das Jahr in der Ecole auf dem Hasliberg eben angefangen. Mittlerweile ist das alles bereits längst vorüber! Ich bin seit Juli wieder in Basel. Im Rückblick verging dieses Ecole-Jahr schnell. Während ich dort war schien es oft lang. Das Zusammensein mit den Jugendlichen war gut. Manchmal natürlich nervig und mühsam, denn ihre Lebendigkeit entspricht nicht immer meinem Biorhythmus, doch in all dem Drängen und Wollen und Lachen und Fluchen steckt doch so viel echtes ungebremstes Leben und so viel Wunsch nach Kontakt und Austausch!

 


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Rückschau - Vorschau

Vieles habe ich weggeworfen, damals, aber die Tagebücher, die habe ich wieder vorgeholt, und erstaunt gemerkt, dass ich nicht erst in den 1990erjahren, sondern unmittelbar nach der Matur angefangen habe Tagebuch zu schreiben. Ich war gerade 55 geworden und ich hatte beschlossen, jetzt endlich das zu tun, was ich immer wieder vor mir hergeschoben hatte: Zu kündigen und zu reisen. Ich hatte Zeit, auch in die Vergangenheit abzutauchen und zu lesen was ich dort festgehalten habe.

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Immer wieder Sex

Sex und Liebesgefühle aller Art stehen seit Tagen wieder einmal wie drängendes Grundwasser in meinen Kellern. Ich versuche sie zu ignorieren, versuche zu „arbeiten", doch sie drücken aus allen Ritzen, steigen durch die Wände hinauf in die bewohnten Gemächer ...

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Ich bin ganz dein ... ich bin ganz mein ...

Es gibt Tage und Wochen, während welcher mich diese ganze Sache überhaupt nicht beschäftigt. Dann aber, an einem harmlosen Tag ohne Pflichten und Ablenkungen, an einem Tag wie heute, schleicht sich die Erregung an, breitet sich aus und nimmt von mir besitz. Gestern dachte ich noch an Bücher, wichtige Gedanken, grosse Projekte zur Förderung der Menschheit. Alles war hell und klar in mir, und heute bestehe ich scheinbar nur noch aus sexuellen Fantasien und körperlicher Unruhe und Lust.

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Verwirte Zeiten. Skizze

Pubertät! Lange Weile, hab ich schon gesagt. Graue Jahre. Viel brav sein und ängstlich und Lateinwörter lernen. Französische und andere Schriftliche Arbeiten hinter mich bringen: Dictés, Thêmes, Geographie, Mathe.

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Wie Wellen fortgespühlt

Ich verbringe den grössten Teil meiner Zeit damit, die schwarzen Schatten, die dauernd dicht um mich kreisen, wegzuscheuchen. Ich kämpfe gegen das Dunkel der Depression an. Äusserlich bin ich auf der Höhe meines Lebens. Nächstes Jahr werde ich 40. Innerlich scheine ich am Ende. Am Ende meines Lateins. Bis hierhin, so habe ich vor ein paar Tagen gedacht, bis hierhin haben mich meine Eltern, meine Lehrer und mein ganzes übriges Milieu begleitet. Bis hierhin haben sie mich geschupst, gestossen, geführt. Jetzt stehe ich am Anfang meines eigenen Weges. Ob jetzt noch was kommt, ob noch was geschieht, hängt nur von mir ab.

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Erwachsen zu werden ...

Ich denke in letzter Zeit ab und zu an meine ersten sexuellen Erlebnisse während und nach der Pubertät. Wie hilflos war ich damals, und wie hilflos bin ich noch heute. Ich habe mich daran gewöhnt, das ist alles.

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Ich könnte 20, 30 KM pro Tag gehen ...

Ich könnte 20, 30 km pro Tag gehen, und ich gehe kaum einmal zwei oder drei! Meine Hände könnten bauen, könnten Kisten schleppen, Wunden verbinden, könnten Holz spalten, pflanzen und ernten, und ich brauche sie nur gerade um ein wenig zu tippen oder Klavier zu spielen! Meine Stimme klingt mächtig, doch es vergehen Tage, ja Wochen, während welcher ich sie selbst kaum höre ...

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Mein Überich ist unzufrieden, und ich?

Mein Überich ist unzufrieden. Seit Wochen hänge ich bloss so rum, tue nichts "anständiges", wie es sagt, bin unkonzentriert und unentschlossen. Es geht mir nicht schlecht: keine grosse Depression, keine existenzielle Krise – jedenfalls nicht mehr als üblich! Nein, ich bin einfach etwas leer und ziellos. Ich lese, schreibe ab und zu ein Mail, kümmere mich ein wenig um meinen Haushalt, verbringe hie und da eine oder zwei Stunden mit Freunden, räume auf ...

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