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Andrea Sartis Tagebuch

Ich bin so glücklich gewesen, als es angefangen hat! So glücklich! Und jetzt - ich weiss nicht, wie ich mich fühlen soll: Traurig; froh, dass es vorbei ist...

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Die Grille und die Ameise oder: Wie viel Pensionskasse braucht der Mensch?


Die Grille hatte einen herrlichen Sommer gehabt- einen ganz wunderprächtigen super schönen Sommer! Wie hatte sie diese warmen Tage genossen! Hatte sich von der Sonne ihre Flügel und ihre Steckenbeine grillieren lassen, hatte mit allen Blumen und Gräsern, allen Käfern und Käferinnen, allen Bienen und Wespen herumgeschmust und sich natürlich auch ausgiebig von anderen Grillen verwöhnen lassen! - Ach! Es war so herrlich! Ihr durchschnittlich vertrockneten, verernsteten Menschen könnt es Euch einfach nicht vorstellen.


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Peter und der Wolf. Über das Klavierspiel und die Wege des Lernens und Entlernens

Unterricht" verhindert oder beeinträchtigt oft genau das, was er eigentlich fördern will. Die Geschichte meines Klavierunterrichts scheint mir dafür ein bezeichnendes Beispiel.

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KRISHNAMURTI, EIN ANTIPÄDAGOGE?

Wer kennt ihn noch? Wer weiss noch von ihm? Und trotzdem, das Thema bleibt - iritierend und irgendwie beunruhigt. Von Krishnamurti und den von ihm inspirierten Schulen habe ich erstmals vor etwa 8 Jahren gehört. Peter M., der nach einem pädagogischen Kongress in Arosa noch ein paar Tage bei mir zubrachte, schwärmte damals von seiner Zeit als Lehrer in Brockwood. Ein lebendiger, anregender Ort auch für Erwachsene sei diese Schule -, viel eher eine grosse Lebensgemeinschaft von jungen und älteren Menschen als eine Schule im herkömmlichen Sinn -, keine (oder doch fast keine) Hierarchie mehr zwischen den "ungebildeten" Kindern und Jugendlichen und den "gebildeten" Erwachsenen! Viel, sehr viel echtes Leben, wirkliche Gespräche, gemeinsames Suchen und Nachdenken ... Peter erzählte mir auch von Krishnamurti, dem Gründer dieser Schule, und von dem, was dieser Krishnamurti wollte.

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Rückschau - Vorschau

Vieles habe ich weggeworfen, damals, aber die Tagebücher, die habe ich wieder vorgeholt, und erstaunt gemerkt, dass ich nicht erst in den 1990erjahren, sondern unmittelbar nach der Matur angefangen habe Tagebuch zu schreiben. Ich war gerade 55 geworden und ich hatte beschlossen, jetzt endlich das zu tun, was ich immer wieder vor mir hergeschoben hatte: Zu kündigen und zu reisen. Ich hatte Zeit, auch in die Vergangenheit abzutauchen und zu lesen was ich dort festgehalten habe.

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Reisen, Musik und andere "Hobbies"

Hobbies - die ins Abseits gedrängten Leidenschaften und Freuden des auf seinen Beruf
hin konzentrierten bürgerlichen Menschen - die Reste früherer Träume - die Energien, die ihn am Leben halten - die ungelebten Triebe seiner Zukunft ... es gibt sie auch bei mir, die Stiefkinder meines Erwachsenendaseins, meine "Hobbies".

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