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"DIE WIRKUNG INS GRÖSSTE IST UNS VERSAGT" RUDOLF LAEMMEL 1879 bis 1962 REFORMPÄDAGOGE, Erwachsenenbildner, AUFKLÄRER

"Hat denn die Erde nicht genug Platz, die Sonne nicht genug Licht, dass alle Menschen zufrieden werden könnten? O ja, die Erde hat genug Platz und die Sonne überreichlich viel Kraft; aber die Menschen sind verblendet, sie fallen von einer Irrlehre in die andere." - Rudolf Laemmel 1921

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Alfred Zander 1905–1997. Pädagoge, Frontist, Landesverräter

Der Schweizer Alfred Zander ist vergessen, obwohl er in den 1930er- und 40er-Jahren ein prominenter Rechtsradikaler war. Nach dem Krieg verdrängte man den Namen Zander ebenso wie viele andere aus dem öffentlichen Bewusstsein. - Erschienen in: Traverse Heft 3, 2003, S. 144-159

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ADALBERT GEHEEB - ZEUGE EINER VERLORENEN WISSENSCHAFTSKULTUR. Einige Gedanken und Anmerkungen anlässlich des vom Biosphärenreservat der Rhön am 16. 11. 2002 durchgeführten Symposions zu Ehren Adalbert Geheebs. Fragment

Unermüdlich erforschte und pries er die Wunder der Mooswelt und in dem zarten Gebild ahnte er göttliche Spur. [1] - Martin Näf, Basel

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Orthographie und Rechtschreibereform

„Orthographisch schreiben ist eine bloße Fertigkeit, nicht mehr und nicht weniger, als solche dürfte es in der Erziehung so hoch nicht eingeschätzt werden. Mit Wissenschaft hat es fast nichts zu tun. Wenn es möglich ist, daß ein Mensch, wie ich selbst, innerhalb eines halben Jahrhunderts drei verschiedene Rechtschreibungen hat lernen müssen, so kann keine einzige viel Wert haben. Denn das Wertvolle würde man so schnell nicht preisgeben." - Ludwig Gurlitt: Der Deutsche und seine Schule. Erinnerungen, Beobachtungen und Wünsche eines Lehrers. Berlin 1905, S. 182-183

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In den Affenkästen der Gelehrsamkeit


Es wäre schön, wenn Menschen, die an einer Dissertation arbeiten oder etwas derartiges tun, auch Solche, die sich als Universitätslehrer und -lehrerinnen etabliert haben, sagen könnten, dass sie durch das, was sie tun, innerlich stärker werden, dass sie durch ihre Arbeit menschlicher, mutiger, lebensfroher oder lebendiger würden. Aber ist dies der Fall? Ich fürchte nein. Ausnahmsweise mag es zutreffen, in der Regel dürften diese Aktivitäten jedoch vorwiegend in dem Sinne "kraftbildend" sein, dass die betreffenden Akteure durch sie zäher, geduldiger und anspruchsloser werden, dass sie lernen, durchzuhalten obschon sie ihre Arbeit imgrunde als sinnlos und irrelevant empfinden. "Kraftbildend" sind diese Aktivitäten bei denen, die dabei Erfolg haben, wohl auch in dem Sinn, dass sie deren Durchsetzungsfähigkeit steigern und ihnen eine sichere Position in der Kaste der Gelehrten und einen guten Posten in der heutigen Expertokratie schaffen. Das aber ist wohl nicht die "Kraft", an die Pestalozzi, dieser Träumer, gedacht hat.

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