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An Melanie M. und Wolf M., San Jose, Kalifornien, Ende März 1997

Hallo ihr Moelle! Hallo Melanie, hallo Wolff! Ich bin seit zwei Tagen bei C.G., Barb und Shausan in San Jose. In den USA bin ich seit Anfang Januar. Vorher habe ich 14 Tage an Bord des Containerschiffes DRS-Europe zugebracht: La Spezia / Fosse sur Mère (bei Marseille) / Valencia -, dann 9 Tage Atlantik ...

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An Wolfgang B., San Franzisco, Anfang April 1997

Hallo Wolfgang! Soweit und och so nah - scheinbar -, Email macht's möglich. - Ja, lieber Wolfgang, diesmal ist nicht Geheeb, sondern Segeln angesagt. Was den Herrn G. angeht, sind wir ja scheinbar auf Erfolgskurs! Martin hat gesagt, dass Du demnächst mit dem Satz beginnst. Das ist gut; der Nationalfonds hat sich inzwischen ja prinzipiell entschieden, sodass das Projekt jetzt wirklich in Gang gebracht werden kann. Ich selbst bin Mitte August wieder im Ländle. Ich hoffe, dass das Buch dann - September oder so - erscheinen kann, denn allzu lange soll es doch nicht mehr einfach so auf Halde liegen. Solltest Du mit Herrn H. sprechen, so sag ihm dies doch bitte, damit Ihr Eure Pläne in dieser Richtung absprechen könnt. - Aber eben, diesmal geht es eigentlich nicht um Herrn G., sondern um's Segeln!

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An alle Interessierten, besonders aber an Margot, Irmi und Armin sowie die Schulleitung der Ecole d'Humanité!, San Francisco, 6. April 1997

Hallo Ihr Alle!

Wenn einer eine Reise tut ..! Ja, da gibt es wirklich einiges zu erzählen. Vorher aber ....

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Denis S, Sevastopol, California, April 1997

Hello Dennis, hello Shelley, hello Gabe and Skye! I am fooling around with the most advanced of technology - or should I say: the most advanced technology is making a fool out of me?

 

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Thomas N., Eugene, Oregon, 23. April 1997

Hallo Thomi, du Überbringer von Nachrichten! Die Dinge überstürzen sich wieder einmal: In vier Tagen hat Mami Geburtstag, und ich bin mit meinem "Geschenk" (natürlich?) wiedermal bös im Rückstand! Darum überbring ihr doch, wenn ihr am Wochenende hinfahrt, meine Grüsse in Form dieses schnell hingehudelten Emails. Ich werde am Wochenende mehr Zeit für einen richtigen Brief haben, und einen solchen soll (und wird!) sie bekommen, aber eben: erst mit gebührender Verspätung ...

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An Gilles H. und Johanna M., Portland, Oregon, 1. Mai 1997

Hallo Gilbert! Hallo Hanna! Yes yes, it gives me noch! Heute habe ich einmal einen friedlichen Abend - ohne irgend ein Programm und ohne ganz ko zu sein! Da will ich Euch doch wenigstens ein kurzes Lebenszeichen schicken! Nur? Was soll ich erzählen? Wo anfangen?

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An Melanie M., Portland, Oregon, 1. Mai 1997

Melani, carissima! Nein, nein. Keine Mails sind abhandengekommen und verloren gegangen. Abhandengekommen und verloren gegangen bin nur ich - vorübergehend! Die Zusammenhänge zwischen brennenden Häusern und Katamaranen sind mir inzwischen also sonnenklar oder mindestens sonnenklarer als auch schon, und auch die anderen Nachrichten haben den Weg in meinen PC gefunden.

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Johanna M., Immer noch Portland, Oregon, 7. Mai 1997

Liebe Hanna! Es ist wie zuhause am Küchentisch, wenn sie funktioniert, diese moderne Technik. Gestern tat sie es, nur dass ich leider ... naja. Da habe ich Dir voller Freude und in typisch Näfscher Ausführlichkeit geantwortet, hab den Brief dann abgespeichert, weil ich jemanden am Telefon hatte, und dann - als ich Dir meine Ausfürlichkeiten emailen wollte ... waren sie weg. Von der Festplatte verschwunden wie das gute alte Rumpumpelstilzchen ... Wenn einer einen PC hat, dann kann er was erzählen!

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An Barbara M., Portland, Oregon, USA, 8. Mai 1997

O carissima Barbara! Ich sitze auf dem Balkon von Peters Haus und geniesse die abendliche Ruhe. 20 Meter weiter unten gurgelt ein Bach, ein paar Vögel sind noch am Singen und weit weg tutet irgendetwas, was mich an den hiesigen Stadtverkehr erinnert.

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An Yvonne B., San Francisco, 12. Mai 1997

O Yvonne! Die Romantik der Grossstadt! Das schwule San Francisco. Seit Ende März bin ich - mit zwei Unterbrüchen - hier; ich war einmal für zwei Tage in Sewastopol (ca. 1 ½ Stunden nordöstlich von hier) und dann (bis gestern) in Portland, Oregon, bei  meinem Uraltfreund Peter. Dort war ich etwas mehr als zwei Wochen. Bleiben damit also knappe vier Wochen Grossstadt ... Zuvor Südkalifornien, Ojai, Krishnamurti, Eukaliptus- und Orangenbäume und all das Zeug.

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Yvonne B. und Johanna M., San Diego, 16. Mai 1997

Hallo Hanna, hallo Yvonne! Es gibt Nachrichten! Vermutlich zum letzten Mal. Noch bin ich in San Diego. Seit ich in Portland war absolviere ich meine ganze Tour rückwärts, um ciao und a dio und a revederci zu sagen! 

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An Wolf M. und Melanie M., San Jose, California, 18. Mai 1997

Lieber Wolf, liebe Melanie !

Ich bin auf dem Rückweg! Vier, fünf Wochen San Francisco und ein zweiwöchiges Zwischenspiel in Portland liegen hinter mir. Eine ereignisreiche Zeit mit vielen interessanten Begegnungen. Morgen fahre ich richtung Santa Barbara und San Diego weiter wo ich noch einmal 8 bis 10 Tage bleiben will. Ich hoffe dort vor allem endlich einmal windsurfen zu können, denn das wollte ich schon immer mal versuchen bzw. lernen und wir werden ja nicht jünger !!!

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An Wolf M. und Melanie M., San Jose, California - im Hause von C.G., Barb und Shaosan, 18. Mai 1997

Lieber Wolf, liebe Melanie! Ich bin auf dem Rückweg! Vier, fünf Wochen San Francisco und ein zweiwöchiges Zwischenspiel in Portland liegen hinter mir. Eine ereignisreiche Zeit mit vielen interessanten Begegnungen.

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An Rose C., San Jose, California, May 19th 1997

Liebe Rosi! Olala! Anstrengende Zeiten! Ich sitze hier draussen auf dem Balkon meiner Freunde; sie sind seit heute früh fort, am Arbeiten, und ich koordiniere wiedermal die nächsten Tage und Wochen meiner Reise, ordne meine auf tausend Zetteln und Papieren notierten Adressen und Telefonnummern und telefoniere in der Weltgeschichte herum!

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An Gilles H., im Juni 1997, auf dem Atlantik

lIEBER gIL! jA, EIN bRIEF! rICHTIG ALTMODISCH. mIT pÖSTLER, lEDERTASCHE UND sCHWEISFINGER! wIR KEHREN INS mITTELALTER DER kOMMUNIKATION ZURÜCK. nUR MEINE sCHUSSELIGKEIT UND DIE tIPFEHLER BLEIBEN!

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Friends, End of June 1997

Dear Cathrin, dear Mariann, dear Bill,  dear Peter, dear Barb, dear C.G., dear Lois and Garry, dear ...

Hello there, my good old friends!

What a rood awakening! - My dream came true ... I went to Ford Lauterdale, I boarded the "Blue Scarab". We did set sail for Europe - but then!...

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To friends and all, Basel, End of June 1997

Dear Kathrin, dear Marianne, dear Bill,  dear Peter, dear Barb, dear C.G., dear Lois and Garry, dear ... Hello there, my good old friends! What a rod  awakening! - My dream came true ...

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Scott S., 4. August 1997

Hello Scoot! ... What a change of scenery! First the Atlantic, the boat and the Bermudas and now my pieceful swiss home - almost too pieceful, too familiar! I am sitting on my  fourth floor balconee overlooking (and/or over hearing) a big enclosed courtyard, which  the center of our block, enclosed by four rows of appartment buildings. I got up early today, sorting the bookmarks which I have collected lately, while serfing the internet, and writing a few mails to friends. Doing this I decided, that the time had come, to write to you, too!

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To Gary B. , Basel, August 19th 1997

Gary, sweet old Gary! Do you remember me? The blind guy from Switzerland? The one who lived in the New Central Hotel right around the corner from your place? - Well yes, it's me!

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Doru M., 19.8.1997

Doru, my friend!

Do you remember me? We met briefly in Mesa, Arizona. You'd jut come from the Grand Cannion. Margaret Lisonbee, a Servas-Hoste, and I picked you up at some bus stop in Mesa. I was on my way to the west coste. Yes, the blind man with the big bag pack! That^'s me! You came from Alasca and you wanted to continue into Mexico. Well: How did it go? How did your long trip end?

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Hans W., 19. September 1997

Lieber Hans,

Ich weiss nicht, was mit Dir los war am vergangenen Donnerstag: Termindruck, Sorgen, schlecht geschlafen, vorhergehender Ärger??? Ich weiss auch nicht, ob Du Dein Verhalten an diesem Tag "normal" und "o.k." fandest  oder ob auch Du etwas unglücklich  darüber warst. Ich jedenfalls war nicht nur unglücklich sondern auch sehr verärgert. Ich empfand   Dein Verhalten mir, vor allem aber Margot gegenüber als äusserst arrogant und als sehr verletzend. Es gibt sicher Gründe, die Deine Geladenheit erklären, denn ein Unmensch von Natur aus bist Du wohl genau so wenig wie sonst jemand von uns, nur: Ich will nicht unwidersprochen zum Opfer Deiner Laune werden, und noch viel weniger will und werde ich (dem "Frieden" zuliebe oder aus Angst oder um Dich zu schonen etc.) stillschweigend zuschauen, wenn Du andere so ungeduldig, so verachtend und von oben herab behandelst, wie Du es am vergangenen Donnerstag mit Margot getan hast. Ich fand und finde dieses Verhalten absolut unakzeptabel, auch wenn Du im Stress gewesen sein solltest.

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An Eric J., Basel, 26. September 1997

Cher Eric, mein lieber Freund! Wir haben schon wieder recht lange nicht mehr voneinander gehört. In Deinem Fall bin ich da immer etwas skeptisch. Ob Du wohl wieder im Nebel wanderst -, das Leben wie schwere Ketten hinter Dir herschleppend -, bedrückt und traurig und  kraftlos? Das Leben - ein Gefängnis oder, wie es in der Bibel heisst, ein Jammertal ... Dabei hat man uns doch suggeriert, dass es etwas schönes sei, etwas Tolles, etwas, in dem es immer voran und aufwärts geht, wenn man sich nur einsetzt und anstrengt! - Immer voran und aufwärts - - - Und wenn es dann nicht "voran und aufwärts" geht, so suchen wir die Schuld bei uns, meinen, wir müssten anders sein - optimistischer, robuster, kämpferischer. Wenn wir nur anders wären - so klingt es immer in uns / in mir -, dann wäre das ganze Leben anders! Dann wäre es immer schön und spannend und gut und aufregend und voller Abenteuer! Dabei könnte es ja wirklich sein, dass die Menschen im Mittelalter der Wahrheit näher waren, und das Leben eher ein Jammertal  als ein Ort der Freuden und des Glücks ist ...

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Herr Watanabe, 7. Oktober 1997

Lieber Herr Watanabe! Von einer 6-monatigen USA-Reise zurückgekehrt finde ich Ihre freundliche Karte in meiner Post. Ich gratuliere Ihnen zum Fortschritt Ihrer Arbeit, die inzwischen ja bereits abgeschlossen zu sein scheint! Darf ich Sie fragen, ob Ihre Dissertation auch in Englischer oder Deutscher Sprache veröffentlicht werden wird oder muss ich Japanisch lernen, um zu lesen, was Sie geschrieben haben?

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An die Freie Volksschule Solothurn, 7. Oktober 1997

an alle,  Mädchen und Buben, Frauen und Männer der Freien Volksschule Solothurn! Wann war das bloss, als ich bei Euch war? Vor etwa einem Jahr? Ja, ich glaube. Es war ein schöner, sonniger Herbsttag. Stimmt's? Wir haben in Eurem Versammlungszimmer gesessen und über das Blindsein geredet. Später habt Ihr mir dann ein dickes Couvert mit Post geschickt!  Viele Sachen, die ich mit den Fingern lesen und "anschauen" konnte!

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Hans W., Basel,19. November 1997

Lieber Hans!

Da ich nicht nur reklamieren will, möchte ich Dir heute ganz herzlich für Deinen Einsatz in Sachen Archiv danken.

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An Sascha X., Basel, 7./8. Dezember 1997

Sacha, Du! Hab Dank für Dein letztes Mail. Du meinst, ich sei vielleicht enttäuscht, weil Du nur wenig auf meinen Brief eingegangen, sondern mir vor allem von Dir und Jürg erzählt hast. Enttäuscht? Nein, weshalb! Überhaupt nicht. Ich freue mich, dass Du meinen letzten Brief zum Teil oder auch ganz, das weiss ich nicht,  gelesen hast -, ja, ehrlich, das freut mich! Es ist wie "gesehen werden", wahrgenommen werden.

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An Freunde und Familie, im Dezember 1997

Liebe Freunde, liebe Freundinnen, liebe Verwandte und Bekannte nah und fern! Vor zwei Jahren habe ich erstmals einen weihnächtlichen Rundbrief verfasst und in die Welt geschickt, und jetzt, wo es schon wieder mit Riesenschritten gegen Weihnachten und gegen das Jahresende zugeht, will ich dies wieder tun.

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An Barbara W., 16. Dezember 1997

Liebe Barbara!

Ich schulde Dir schon längst einen Brief!!! Du hast mir mehrere Male geschrieben und nie etwas von mir gehört! Das ist nicht gut! Auch heute habe ich nicht viel Zeit, will Dir aber doch kurz folgendes schreiben:

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Doru M., Basel, 8.1.1998

Dear Doru!

This is the blind swiss man, whom you've met last February just briefly in Mesa, Arizona. Remember? I talked to you on the phone a few mounths ago, and I told you, that I am going to write to you soon. Well: Here I am. It took some time, but finanlly I am doing it.

My first lettr to you came back, because I somehow didn't have all of your address. I hope that this letter finds ist way to you, my friend!

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An Mathias B., Basel, 10. Januar 1998

Lieber Mathias! Für die schon wieder fällige Glückwünsche zum neuen Jahr komme ich inzwischen ja etwas spät: Nimm sie halt einfach so - nicht an dieses bestimmte Datum gebunden - entgegen: Als Glückwünsche ohne Grund und zeitliche Begrenzung! Glückwünsche für Dich und Susanne und die Kinder und alle, die Dir lieb und teuer sind!

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To Jeffry M., Basel, January 14th 1998

Dear Jeff! You brave man!!! and good soul and heart!!!! I got your tape at last! Thanks very very much for having made it and for having sent it! It really helps to know more about your life and about what you're thinking about things and what you are going through! There is of course still a lot, which I do not know - of course! I have no idea, what your life in the south was like. I mean: You've spent the bigger part of your life down there, so you must have done some things and you must have seen some things ... So if you ever get around to making me another tape, this is something I am really interested in. How did this man Jeffrey Matthews live, when he was 10 and 14 or 18 years old. And what did he do, when he was 25; how did he spend his days? Hat became of his brothers and sisters ...???

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To Barb W., May 1998

Dear Barb!

I got your mail - and - being a loyal friend and a close to pathological helper! - I raced to my computer and created a beautiful answer! Then I raced to my living room with my note book in my hands, to beam my holy words to San Jose!

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To Dennis S., Basel, Switzerland, May 28th 1998

Dear Dennis! Did you think, that our email connection had again failled on us? Well, man! Don't put the blame on poor, in this case truely innocent  technology. It is just me, who is to be blamed ... Last sunday afternoon I started writing to you, but somehow I was not happy with what came out of my brain/mind/heart  entity and after this brave attempt I never bumped into another good moment for writing. Now at last the time has come - so it seems ...

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An Renzo C., Basel, den 5. Juni 1998

Lieber Renzo! Ich sitze etwas ratlos auf meinem Balkon, der inzwischen wieder auf Sommerbetrieb umgestellt ist: Ein paar Blumen, der grosse Tisch, die Hängematte. Draussen im Hof brüllt einer in sein Handy, um jemandem irgendwo in dieser Welt irgendetwas begreiflich zu machen. Die Luft ist erfüllt mit dem Tschiptschip unserer Hinterhofspatzengesellschaft und mit den von der Schwarzwaldbrücke her kommenden leisen Geräuschen von Autos und Eisenbahn. Es ist, als ob das Wetter sich nicht entschliessen kann: Nein, ein Gewitter wird es nicht geben, aber so richtig sonnig und heiss wird es auch nicht und abkühlen -, nein, auch abkühlen wird es nicht ... dumpf und drückend warm bleibt es.

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An Peter B., Basel, 5. Juli 1998

Lieber Peter! Anbei schicke ich Dir ein Stück der Kronenberg/Buckschen Wagenscheinübersetzung mit meinen Kommentaren und Vorschlägen. - Ich denke, die Übersetzung ginge, wenn man Wagenschein einfach mal "auf den Markt werfen" will. Anders gesagt, sie ist so, wie sie jetzt vorliegt wohl nciht schlechter als viele andere Übersetzungen. Nun ist dies aber leider kein Kompliment ... Ich stimme Dir also zu, dass mehr Genauigkeit und Detailtreue und mehr Einfühlung in die poetisch / philosophischen Zwischentöne und Abgründe nötig wären, wenn die Übersetzung mehr als - naja – OK sein soll.

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To Doru M., Basel, December 1st 1998

Dear Doru! You haven't heard from me for a while! I got  a short  email message from some 6 or 8 weeks ago and I have  made two attempts two write to you, but both times technology played one of the tricks to me and my almost finished letters disappeared into empty space! - In the mean time I have lost all my email addresses including yours. That is why you get this old fashioned paper letter! I hope it gets to you safely, because I do not want our contact to just dissolve ...

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An Ursi T., Reisemagazin "Globus", Basel, den 1. Dezember 1998

Liebe Frau Trösch! Irene T. von der Beratungsstelle für Sehbehinderte und Blinde an der Missionsstrase in Basel hat mit Ihnen kürzlich über die Möglichkeit gesprochen, dass ich in einem der von Ihnen betreuten "Reisemagazine" einmal über meine Erlebnisse als (blinder) Reisender berichte. Auf Ihren Wunsch hin schreibe ich Ihnen heute kurz, was ich in dieser Sache "zu bieten"  habe. Gleichzeitig will ich diesen Brief dazu benützen, mir selber klarer darüber zu werden, was ich  selber von der Möglichkeit einer solchen Sendung halte.

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An Rose C., Basel, den 1. Dezember 1998

Liebe Rosi! Ja was sagst Du dazu?!!! - Spät kommen sie, aber sie kommen immerhin noch! Ich hoffe, dass dies die beiden Karten sind, die Du von uns Rumänienreisenden gerne wieder  haben wolltest. Da die Materialverwaltung während dieser Reise nicht meine Domäne war, weiss ich nicht ganz genau, um welche Unterlagen es ging. Nun. You will tell, and if necessary, you will give me ... - you know, the often used four letter word, which mam told us never to use!

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Elisabet S., Basel, 10. Dezember 1998

Liebe Frau S.,

Vor einer Woche mochte ich mich nicht in die Reihe derer stellen, die Ihnen und Ihren Angehörigen kondolierten, doch war ich in den letzten Wochen mit meinen Gedanken immer wieder in Ihrer Nähe:

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An Andres B., Basel, 11. Dezember 1998

Lieber Andres! Fast ist Dein Geburtstag wieder einmal an mir vorbeigeschlichen, ohne dass ich es gemerkt habe. Vor einigen Tagen habe ich noch daran gedacht, aber dann plötzlich ist schon wieder der 11. Dezember, und ich erwische den 10. Gerade noch so an einem Zipfelchen, ehe er anfängt, ganz Vergangenheit zu werden!

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Jürgen H., im Dezember 1998

Lieber Jürgen,

Ich hoffe, dieses Mail erreicht Dich. Ich habe leider vor einem Monat meine gesamten Mails plus Adressen verloren ...

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An Renzo C., Basel, den 29. Dezember 1998

Lieber Renzo! Ich habe Dich in den letzten Wochen zwei Mal auf meinem Telefonbeantworter gehabt, und ich fühle, dass ich Dir eine Antwort „schulde". Ich schreibe „schulde", weil ich Dir zwar wirklich etwas sagen will, weil es mir aber zugleich auch schwer fällt, und ich mich lieber darum drücken würde!

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Henry C., Basel, 2. Januar 1999

Lieber Henry Cassirer! Ich beginne das neue Jahr damit, dem langsam zu gross werdenden Berg von Zetteln und Zettelchen zu Leibe zu rücken, die  sich während der letzten Monate auf meinem Schreibtisch angesammelt haben und mich alle an dies oder das erinnern! DA liegt nun auch Ihr Brief vom 29. Oktober, in dem Sie Sich so anerkennend  über den ersten Band meiner Geheeb-Biographie äussern! Sie können Sich sicherlich denken, dass ich mich über Ihre Beurteilung meiner Arbeit, insbesondere des Kapitels über die Cassirer-Familie gefreut habe!

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Herr Stiehm, 14. April 1999

Lieber Herr Stiehm!

Ich hoffe es geht Ihnen gut! Ich sitze, noch nicht ganz wach, vor meinem Computer und erledige diverse liegengebliebene Dinge, so zB auch diesen Brief an Sie!

Nach dem Abend im Heppenheimer Museum vor ziemlich genau einem Monat wollte ich Ihnen sofort schreiben, wollte dann wieder nicht, meinte dann wieder, doch wollen zu müssen oder müssen zu wollen ... Also habe ich die Sache vor mir her geschoben bis heute!

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Johanna M., Höllstein, Basel-Land, 15. Oktober 1999

O Hanna! So eine Bruchlandung! Ich habe Dein Mail erst heute Vormittag gelesen, da ich wegen Umzug in den unteren Stock für zwei Tage emaillos war. - Jetzt sitze ich in einem fast ZU WARMEN Zimmer - diese Ölheizung kennt offenbar nur eine Temperaturstufe! - und denke ein wenig an Dich dort drunten - soooo weit fort von uns!

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An Daniel B., Hölstein BL, 18. 11. 1999

Lieber Dani! Wir hatten vor längerem Deine beiden Anrufe wegen der an Dich geschickten Abrechnung auf unserem Beantworter. Wir waren damals ziemlich überrascht von Deiner heftigen Reaktion - überrascht und auch hilflos. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass da andere Frusts mit in diese Sache hineingeschlüpft sind, vielleicht auch Frusts in Zusammenhang mit der Holdenweid, in die Du doch während einer ganzen Zeit viel Energie - auch Fürsorge und Liebe - investiert hast.

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Johanna M., 5. Februar 2001

Hallo Hanna!

Die Nase tropft, mein Herzlein klopft

als wie in alten Zeiten!

Ich habe wieder einmal wundersam lange geschlafen ... einfach geschlaaaafen! Weg und fort an anderm Ort!

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Johanna M., 5. Februar 2001

Hallo Hanna! Ich habe wieder einmal wundersam lange geschlafen ... einfach geschlaaaafen! Weg und fort an anderm Ort! Und jetzt sitze ich mit der ersten Tasse Kaffee an meinem Compi und versuche mir in die Welt zurück zu helfen.

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Daniel C., 12. März 2003

Hallo Daniel,

Dein Interesse freut mich sehr, macht mich aber zugleich auch verlegen. Du möchtest wissen, wer sich hinter diesem GAYNET Inserat "verbirgt". Da müsste ich mich jetzt also etwas näher vorstellen -, müsste Dir schreiben, wer ich bin ... nur eben: Wer bin ich denn. Wo fängt mann da an zu erzählen?

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Daniel C., 13. März 2003

Hallo Daniel,

Danke für Dein reichhaltiges Mail! Es ist technisch und auch sonst gut bei mir angekommen. Am liebsten würde ich bald einmal mit Dir telefonieren, damit ich zu den interessanten und lebendigen Wörtern noch Deine Stimme höre!

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